Er muss es ja wissen – er hat studiert!

  • Mittwoch, 26 November 2014 00:00
  • geschrieben von  vivum

Tatort: Laupheimer Hautärztin!

Ein spontaner Besuch in der Praxis: mein Ziel – einen schnellen Termin zum Hautkrebs-Screening. Die Dame am Empfang teilte mir mit, dass Sie einen Termin hat: im September 2015!

Ich sagte, dass mir das zu spät ist, da ich eine Veränderung an einem Fleck entdeckt habe. Auch erklärte ich, dass wir Hautkrebs in unserer Familie haben...

 

Sie: Hat Ihr Hausarzt den Fleck angeschaut.
Ich: Ja… er meinte es ist eine "Alterswarze".
Sie: Er muss es ja wissen – er hat ja studiert!

 

Total geschockt habe ich die Praxis verlassen. Ich bin wirklich keine Dramaqueen aber etwas besorgt da sich die Farbe, die Form und die Erhebung an meinem Fleck stark verändert hat. Ist es zu viel verlangt, sich eine fachärztliche Meinung einzuholen?


DIE EXISTENZ DER FACHÄRZTE?
Wenn der Hausarzt alles weiß, dann frage ich mich schon warum Fachärzte existieren. Am meisten stört mich das nicht vorhanden Einfühlungsvermögen der Arzthelferin. Ich soll neun Monat mit der Besorgnis leben.
Vielen Dank auch. Ich melde mich dort an, wo ich einen Termin bekomme.


PRIVATPATIENTEN SIND WERTVOLLER
Ich setzte den Test fort: Ich rufe ich bei der Laupheimer Hautärztin an, sage dass ich privatversichert bin und frage, bis wann ich einen Termin  zu dem Hautkrebsscreening bekomme.
1,5 Wochen später habe ich einen Termin.

Das Ergebnis ist ernüchternd!

 

Wartezeit Kassenpatient: 10 Monate
Wartezeit Privatpatient: 1, 5 Wochen

Unglaublich – aber wahr!

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  • Letzte Änderung am Mittwoch, 26 November 2014 19:44
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